Sep. 30.

Buchmuseum der SLUB Dresden


Das Buchmuseum der Sächsischen Staatsbibliothek – Landes- und Universitätsbibliothek ist ein traditionsreiches Literaturmuseum in Dresden. Es ging aus dem Zimelienzimmer der Königlich Sächsischen Bibliothek hervor waterproof smartphone cover.

Das Buchmuseum befindet sich im Gebäude der SLUB Dresden am Zelleschen Weg im Stadtteil Räcknitz. In der näheren Umgebung liegen mit den Sammlungen und Kunstbesitz der TU Dresden sowie der Gedenkstätte Münchner Platz weitere Dresdner Museen.

Die Ausstellung des Buchmuseums befindet sich im nördlichen der beiden oberirdischen Blöcke des SLUB-Gebäudes. Als Sondersammlung gehört sie nicht zu den Freihand- und Magazinbeständen der Bibliothek und ist zweigeteilt in eine Dauerausstellung in der sogenannten Schatzkammer und einen Bereich für wechselnde Ausstellungen. Insgesamt dokumentiert das Museum mehr als ein Jahrtausend der Buchgeschichte.

Die Schatzkammer des Buchmuseums enthält besonders wertvolle Stücke aus dem Bestand der SLUB. Das wissenschaftlich-historisch bedeutendste Exponat ist der Codex Dresdensis, eine 1739 vom Kurfürsten Friedrich August II. für seine Sammlung erworbene Handschrift der Maya. Sie ist auf etwa 1200 n. Chr. datiert und einer der weltweit vier erhaltenen Codizes dieser Art. Von außerordentlichem Wert sind auch die Duringische und Meisnische Landtaffel Hiob Magdeburgs, der Codex Boernerianus, das Dresdner Exemplar des Mainzer Psalters von 1457 sowie die Dresdner Corvinen, die als Teil der Bibliotheca Corviniana seit 2005 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehören. In der Sammlung befinden sich außerdem ein Catholicon, ein Skizzenbuch von Albrecht Dürer, eine Handschrift Paul Hector Mairs, Vorlesungsmanuskripte Martin Luthers, verschiedene Gutenberg-Drucke, prachtvolle Einbände von Jakob Krause sowie Autographen der Komponisten Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Antonio Vivaldi cheap mens socks online, Richard Wagner und Carl Maria von Weber. Auch mehrere Globen Johann Gabriel Doppelmayrs sowie ein sumerischer Tonkegel mit Keilschrift können besichtigt werden.

Seit 1788, zwei Jahre nach ihrem Umzug aus dem Zwinger ins Japanische Palais, war die Königliche Bibliothek öffentlich zugänglich. Die damit verbundenen hohen Besucherzahlen bewirkten bei einzelnen, besonders bekannten und daher oft zur Hand genommenen Büchern eine fortschreitende Abnutzung, die Schutzmaßnahmen erforderlich machte. Unter dem Oberbibliothekar Konstantin Karl Falkenstein wurden diese häufig sehr wertvollen Bücher deshalb 1835 in das Manuskripten-Zimmer verbracht, das deshalb später Zimelienzimmer hieß, und fortan nur noch unter Glasstürzen gezeigt. Darauf führt das heutige Buchmuseum seine Tradition zurück.

Genau ein Jahrhundert später stellte der Bibliothekar Erhart Kästner 1935 unter dem Direktorat Martin Bollerts um das Zimelienzimmer ein Buchmuseum fertig, an dessen Einrichtung er seit mehreren Jahren gearbeitet hatte. Schon damals war es in Teilen als Ort für Dauer- und thematische Wechselausstellungen konzipiert. Durch die Luftangriffe auf Dresden brannte 1945 das Japanische Palais und mit ihm das Buchmuseum vollkommen aus. Viele der Objekte wurden damals beschädigt oder vernichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1947 der Umzug der Bibliothek in ein als Provisorium gedachtes ehemaliges Kasernengebäude an der Marienallee in der Albertstadt. Hier wurde 1952 auch das Buchmuseum wiedereröffnet. Im Jahre 1993 konzipierte man das Buchmuseum neu und richtete wieder ein Zimelienzimmer ein. Außerdem standen zwei Räume für Sonderausstellungen zur Verfügung. Wegen des bevorstehenden Umzugs kam es 2002 zur vorübergehenden Schließung des Buchmuseums.

Am 14. Januar 2003 eröffnete das Buchmuseum im neuen Gebäude der mittlerweile mit der Dresdner Universitätsbibliothek zur SLUB Dresden fusionierten Landesbibliothek am TU-Campus wieder. Seine neuen und repräsentativen Räume waren von Beginn an so geplant, dass sie als Museum genutzt werden können.

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